Reflexion der eigenen Position bez. der Ziele von Unterricht

Bei der Auseinandersetzung mit den in der Bildungsstandardsverordnung aufgelisteten Kompetenzen oder mit den Kompetenzstufenbeschreibungen in der Ergebnisrückmeldung kann sich herausstellen, dass sie von der eigenen Auffassung bezüglich der wichtigen, im Unterricht nachhaltig anzustrebenden Ziele abweichen. Dies führt zur Frage:

 

Da mit der Antwort auf diese Frage durchaus weitreichende Konsequenzen für die Schüler/innen verknüpft sein können, bedarf sie einer tiefergehenden Auseinandersetzung, die jedenfalls im Austausch mit anderen Kolleg/inn/en stattfinden soll, also z.B. in der Fachgruppe, unter (fallweiser) Beiziehung der Schulleitung und bei Bedarf von externen Expert/inn/en (von PH, Uni, ARGE, Bifie, …).

Mögliche Ansatzpunkte:

  • Schüler/innen früherer Jahrgänge befragen, wie es ihnen in ihrem weiteren (Aus-)Bildungsweg gegangen ist, welche Kompetenzen ihnen geholfen haben, was sie noch zusätzlich gebraucht hätten, …

  • Um herauszufinden, ob und inwiefern sich die Ziele von Unterricht bei Mädchen und Burschen, bei Schüler/innen mit und ohne Migrationshintergrund, je nach angestrebtem weiteren (Aus-)Bildungsweg etc. unterscheiden: mit Schüler/innen der aktuellen 4. Klassen darüber diskutieren, welche Kompetenzen sie für sich für wichtig halten, ob sie diese ihrer Einschätzung nach in ausreichendem Maß erworben haben, falls nein: warum (weil das im Unterricht nur wenig vorgekommen ist, wegen der Form wie es vorgekommen ist, wegen eigener Unaufmerksamkeit, wie könnte diese überwunden werden etc.). Diese Diskussion kann auch fokussiert auf bestimmte Kompetenzbereiche erfolgen.

Zuletzt geändert: Montag, 4. Dezember 2017, 13:44