SQA-Prozesse und -strukturen

Der dritte Teil (C) des Schulentwicklungsplans ist der Reflexion und Weiterentwicklung der SQA-Prozesse und -Strukturen an der Schule gewidmet, die (als Art Metathema) in den jährlichen Entwicklungszyklus eingebettet sind. Man sieht sich also nicht nur an, was man in der thematischen Umsetzung im Laufe eines Jahres weitergebracht hat, sondern auch wie gut sich die zugrunde liegenden Vorgehensweisen und Strukturen bewährt haben. Damit wird sichergestellt, dass auch die Art und Weise, wie Qualitätsentwicklung an der Schule angegangen und umgesetzt wird, immer wieder überprüft und weiterentwickelt wird. Wie gut die Schule hier aufgestellt ist, hat eine großen Einfluss auf die Qualität und die Nachhaltigkeit des Schulentwicklungsprozesses.

Auch die SQA-Prozesse und -strukturen sind im Entwicklungsplan nach der bereits bekannten Logik zu beschreiben: Zielbild, Rückblick & Ist-Stand, Ziele und Maßnahmen – jedoch nun bezogen auf die Umsetzung von SQA. Allgemeine Hinweise zu diesen einzelnen Elementen finden sich in den Unterkapiteln: Gemeinsamer EinstiegThemen auswählenZielbilder entwickelnRückblick und Ist-StandZiele und Maßnahmen für das kommende Schuljahr, Personalentwicklung und Fortbildung.

Wie ausführlich man sich mit den SQA-Prozessen und -strukturen auseinandersetzt/ auseinandersetzen muss, richtet sich (auch) danach, wie gut die SQA-Prozesse und -Strukturen an der Schule bereits funktionieren. Wenn dies positiv beantwortet werden kann, wird dieser Teil vermutlich eher kurz ausfallen.

Für Rückblick und Ist-Analyse können wiederum einige spezielle Hinweise gegeben werden:

Entwicklungspläne:

  • Werden die Ziele/Vorhaben im Sinne von Qualitätsspiralen (d. h. aus einem Ist-Stand heraus) entwickelt?
  • Wie gut sind die Strukturen und Prozesse für die Erarbeitung und Umsetzung der EP an der Schule geeignet?
  • Wurde die vorgegebenen Entwicklungsplanstruktur eingehalten (bei Abweichungen: mögliche Ursachen)? Welche Schwierigkeiten gab es bei der Erstellung der EP?
  • Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche (mit der Schul­aufsicht):
  • Wie wirksam waren die BZG? Wurde die dialogische Führung wahrge­nommen? Wie gut ist es gelungen, zu konkreten Vereinbarungen zu kommen?

SQA-Schulkoordinator/innen:

  • Sind die Aufgaben der SQA-Schulkoordinator/innen geklärt und kommuniziert? Werden sie erfolgreich wahrgenommen?
  • Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit mit der SQA-Landeskoordination?
  • Kommunikation und Koordination:
  • Wie gut funktionieren die Informations- bzw. Kommunikationsformate für Schulentwicklung im Sinne von SQA an der Schule und nach außen?

Auch ein Rückblick auf die Evaluation selbst kann und soll in diese Reflexion einfließen, sozusagen als „Metaevaluation“. So stellt man sicher, dass auch das Vorgehen in der Evaluation weiterentwickelt wird.

Siehe: Meta-Evaluation – oder was lernen wir darauf für unsere nächste Evaluation? 

Last modified: Tuesday, 28 November 2017, 8:24 PM