Wie sind die Methodenbeschreibungen aufgebaut?

Äußere Struktur: Zuordnung zu Qualitätsbereichen

Die äußere Struktur der Methoden richtet sich an den Qualitätsbereichen von SQA aus, wobei die Qualitätsbereiche 1 und 2 gemeinsam dargestellt werden:

Qualitätsbereiche 1 und 2: Lernerfahrungen und Lernergebnisse, Lernen und Lehren

Qualitätsbereich 3: Lebensraum Klasse und Schule

Qualitätsbereich 4: Führung und Schulmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalität und Personalentwicklung

Qualitätsbereich 6: Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen

Zu den Qualitätsbereichen mehr hier

Für jeden Qualitätsbereich wird jeweils anhand von zwei oder mehr Unterbereichen ausführlich aufgezeigt, welche Methoden eingesetzt werden können, um Daten zu bestimmten Fragestellungen zu erhalten und daraus abgeleitete Entwicklungsmaßnahmen zu setzen.

In manchen Methodenbeschreibungen werden gleich mehrere Methoden und Instrumente vorgestellt, die sich für die Evaluation des jeweiligen thematischen Schwerpunkts eignen.

Innere Struktur: einheitlicher Aufbau

Die innere Struktur der einzelnen Methoden hat eine einheitliche Form, um die Orientierung und Arbeit zu erleichtern.

Sie beginnt jeweils mit einer Kurzübersicht:

Auf einen Blick

1.     WAS? (Gegenstand und Zielstellung)

2.     WOZU? (Zweck und Herausforderung)

3.     WANN GELINGT ́S? (Förderliche Bedingungen)

4.     WER? (Personen)

5.     WIE? (Durchführung)

6.     WOMIT? (Instrumente)

Diese Übersicht ermöglicht einen ersten Blick auf den Inhalt der jeweils vorgestellten Methode.

Diese Struktur wird auch in der Beschreibung der Methoden beibehalten:

1.     WAS? (Zielstellung)

Dieser Abschnitt gibt einen ersten Überblick darüber, worum es bei der vorgestellten Methode geht. Es erfolgt eine Kurzdefinition des Gegenstands und die Zielrichtung der Evaluation, sodass eine erste Einschätzung der Brauchbarkeit für die eigene Situation erfolgen kann.

2.     WOZU? (Herausforderung)

Hier werden Ausgangssituation, Hintergrund und Herausforderungen beschrieben, die aufzeigen, in welchem Kontext diese Methode eingesetzt wird bzw. auf welche Fragen sie eine mögliche Antwort geben kann.

3.     WANN GELINGT ́S? (Förderliche Bedingungen)

Da sich Methoden nicht einfach in einen x-beliebigen Kontext übernehmen lassen, sind bestimmte Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, die in diesem Abschnitt beschrieben werden. Es sind sozusagen die Gelingensbedingungen, die für den Einsatz der Methode anzustreben sind.

4.     WER? (Personen)

Hier wird aufgezeigt, welche Personen beteiligt sein sollen, können bzw. welcher Adressat/innen-Kreis mit der Methode angesprochen ist. Diese Hinweise sind allerdings nur als Vorschlag zu verstehen, denn alle Methoden lassen sich so adaptieren, dass sie für unterschiedliche Personenkonstellationen einsetzbar sind.

5.     WIE? (Durchführung)

In diesem Abschnitt erfolgt eine genaue Erklärung der Methode, vor allem wie sie in der Praxis umgesetzt werden kann. Die Erklärung der methodischen Umsetzung kann allerdings nur in einer allgemein gültigen Form erfolgen, um sie überhaupt verstehbar zu machen. Über vorgegebene Ablaufschritte wird aber auf eine möglichst praxisnahe Darstellung Rücksicht genommen.

6.     WOMIT?

Am Schluss des jeweiligen Kapitels sind jene Instrumente versammelt, die (zum Beispiel als Kopiervorlage) unmittelbar in Schule bzw. Unterricht eingesetzt werden können. Sie beziehen sich auf die jeweils in [5] beschriebene Durchführung.

Checklisten, Leitfäden, Arbeitsblätter, Erhebungsbögen etc. können auch direkt als (bearbeitbare) Kopiervorlage heruntergeladen und weiterverwendet werden.


Last modified: Friday, 19 February 2016, 10:12 PM