Sinn und Zweck einer Evaluation eruieren

Der Anlass für eine Evaluation kann vielfältig sei.

Eines ist sicher: Es braucht gute Gründe für eine Evaluation. Schulinterne Anknüpfungspunkte haben sich als besonders wirksam erwiesen, aber auch Einflüsse von außen können wertvolle Impulse liefern: Es kann darum gehen, sich ganz allgemein über die Schulqualität einen Überblick zu verschaffen oder ein Problem auszuleuchten, den Status quo zu erheben oder Maßnahmen zu bewerten und weiterzuentwickeln. Mehr dazu hier

Je nachdem können verschiedene Personen(gruppen) eine Evaluation initiieren: Externe Stakeholder (z.B. die Schulaufsicht, Fördergeber, externe Kooperationspartner/innen) für externe Evaluationen, die Schulleitungen oder das Qualitätsteam für interne Evaluationen, Lehrkräfte oder Teams für die Evaluation ihres Unterrichts.

Aus dem Anlass bzw. dem Ziel der Evaluation ergibt sich für gewöhnlich auch, welchen Zweck die Evaluation verfolgt (Bilanz und Nachweis nach außen oder Weiterentwicklung von Schule bzw. Unterricht) und was evaluiert werden soll (also der „Gegenstand“ der Evaluation). Daran schließt sich auch die Frage nach dem passenden Zeitpunkt der Evaluation an, z.B. wann die Ergebnisse vorliegen müssen, damit sie überhaupt sinnvoll genutzt werden können.

Die erste Entscheidung ist daher, ob und was überhaupt evaluiert werden soll. Sie ist gut abzuwägen, denn Evaluationen brauchen Zeit und Energie. Kriterien sind

·         die Bedeutsamkeit für die Schule: Wie wichtig ist die Evaluation? Für wen? 

·         die Machbarkeit: Können wir das überhaupt schaffen? und

·         der Nutzen, der sich daraus ergibt: Was haben wir davon?

In SQA gibt der Entwicklungsplan der Schule einen Anlass und einen Gegenstand für die Evaluation – als erste Bestandsaufnahme oder als Überprüfung der vereinbarten Entwicklungsvorhaben. Ein weiterer Ausgangspunkt sind Ergebnisse von Kompetenzerhebungen, wie z.B. die der Bildungsstandards. Dazu finden Sie hier mehr.

 


Last modified: Friday, 19 February 2016, 1:36 PM