SQA-Glossar


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S

SchOG

SchOG steht für Schulorganisationsgesetz.


SchUG

SchUG steht für Schulunterrichtsgesetz.


Schul-EP


Schulentwicklung (SE)

Schulentwicklung meint (nach H.-G. Rolff) das Zusammenwirken von Organisationsentwicklung, Unterrichtsentwicklung und Personalentwicklung mit dem übergeordneten Ziel, die Lernbedingungen, Lernerfahrungen und Lernergebnisse der Schüler/innen zu verbessern. Der Begriff "Schulentwicklung" kann sich sowohl auf die Einzelschule als „lernende Organisation“ als auch auf das Schulsystem als Ganzes beziehen.

Schulprofil

Gesamtheit der wichtigsten Merkmale einer Schule zu einem gegebenen Zeitpunkt ("Jede Schule hat ein Profil"). Im engeren Sinn ist damit die Darstellung einer Schule nach außen gemeint. Sie kommt oft auf der Website oder in Foldern/Prospekten/Broschüren (mit mehr oder weniger Werbecharakter) zum Ausdruck und enthält Informationen, die es ermöglichen sollen, sich ein Bild von der Schule zu machen (z.B. über Lage, soziales Umfeld, Geschichte, Schulgebäude, Größe, Ausstattung, unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote, Kooperationen und Partnerschaften, spezielle Dienstleistungen, erzielbare Abschlüsse bzw. Berechtigungen). Oft enthält das Schulprofil auch das => Leitbild der Schule, dessen Konkretisierung es teilweise ja auch darstellt (z.B. in Form von Schwerpunktsetzungen und Angeboten).

Schulprogramm

In vielen deutschsprachigen Ländern ist das Schulprogramm Rahmen und Instrument für die kontinuierliche, systematische Planungs- und Entwicklungsarbeit an der Schule. Es ist eine zeitlich begrenzte, schriftliche Vereinbarung der Schulpartner/innen mit Innen- und Außenwirkung, die mehr Gemeinsamkeit und Verbindlichkeit schafft. Es dient auch als Beleg und Dokumentation für die an der Schule geleistete Arbeit. Das Schulprogramm enthält Aussagen zu folgenden Punkten: Leitvorstellungen der Schule ("Leitbild"), Entwicklungsstand und Ziele, Vorhaben zur Zielerreichung, Aktionsplan zur Umsetzung, Maßnahmen der Überprüfung. Dem Schulprogramm können weitere Dokumente beigefügt sein (z.B. Schulprofil, standortspezifische Lehrpläne, Evaluationsbericht). In SQA wird an Stelle des Schulprogramms der Begriff "Entwicklungsplan" verwendet; er beinhaltet außer dem Leitbild alle oben genannten Elemente des Schulprogramms.

Schulqualität

Der Begriff Schulqualität entstammt einer Tradition der Bildungsforschung, die versucht, Unterschiede der organisatorischen und pädagogischen Gestaltung und der Wirkungen von Schulen zu beschreiben, zu bewerten und auf ihre Bedingungen hin zu untersuchen. Versuche, allgemein gültige Kataloge von Qualitätskriterien für Schulen zu entwickeln sind jedoch eher unbefriedigend geblieben, weil sie immer vom normativen Bezugsrahmen der Beurteilenden abhängig sind (siehe auch Qualität). Gemeinsam ist allen Konkretisierungsbemühungen jedoch, dass darin Kriterien der Leistungsförderung, des mitmenschlichen Umgangs (Schulklima) und der Reichhaltigkeit des Schullebens eine zentrale Rolle spielen. In der Qualitätsentwicklung hat der Begriff vor allem programmatischen Charakter, weil die Schulgemeinschaft dazu herausgefordert ist, im Rahmen des gesellschaftlichen Auftrags an die Schule eigene Konkretisierungen von Schulqualität zu entwickeln (Was bedeutet "gute Schule" an unserem Standort?).

Selbstevaluation

Siehe auch Evaluation. – Selbstevaluation wird in Praxis und Fachliteratur de facto mit dem Begriff interne Evaluation gleichgesetzt.

SQA

„SQA – Schulqualität Allgemeinbildung“ ist eine Initiative des BMBWF. Sie will durch pädagogische Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung zu bestmöglichen Lernbedingungen für Schüler/innen an allgemein bildenden Schulen beitragen. Das eigenständige Lernen von Schüler/inne/n, unterstützt durch wertschätzende, sachlich fundierte Begleitung von Lehrer/innen, soll zur weiteren Anhebung des Bildungsniveaus führen.

SQA-Landeskoordinator/in

SQA-Landeskoordinator/inn/en (Listearbeiten vornehmlich in der systematischen und kontinuierlichen Begleitung, Beratung und Vernetzung der SQA-Schulkoordinator/inn/en, hinsichtlich der Nutzung der Möglichkeiten der Schulautonomie auch mit Schulteams und Schulleitung. Gleichfalls pflegen sie die schulbezogene Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht in Belangen des Qualitätsmanagements sowie die Kommunikations- und Koordinationstätigkeit bezüglich geeigneter Fort- und Weiterbildungsangebote der Pädagogischen Hochschule/n zu Themen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung.




SQA-online

SQA-online, ein Teilprojekt von SQA, ist eine Plattform für Feedback- und Evaluationsinstrumente zum Thema Unterrichts- und Schulqualität.


SQA-Partner/innen-Netzwerk

Mitglieder des SQA-Partner/innen-Netzwerks liefern Themen, Materialien und Beispiele für die inhaltliche Gestaltung von Unterricht und Schule. Sie bieten nützliche thematische Anregungen und Unterstützung im Rahmen der Entwicklungsplanarbeit.


SQA-Schulkoordinator/in

SQA-Schulkoordinator/innen unterstützen die Schulleiter/innen bei der operativen Umsetzung von SQA am Schulstandort und übernehmen dabei Teilverantwortung. Die strategische Verantwortung für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an der Schule sowie die Vertretung der Schule für Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche (BZG) mit der Schulaufsicht liegen beim/bei der Schulleiter/in; sie sind grundsätzlich nicht delegierbar. Die Auswahl der SQA-Schulkoordinator/innen erfolgt durch den/die Schulleiter/in, der/die auch das konkrete Aufgabenprofil mit ihm/ihr vereinbart; beides geschieht sinnvollerweise in Abstimmung mit dem Lehrer/innen-Kollegium.


SQA: QM Support-Team

SQA: Das QM Support-Team leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern, Schulleitungen und Schulaufsicht in den Bereichen Unterrichts- und Schulentwicklung. Es unterstützt damit die Umsetzung bildungspolitischer Anliegen des BMBWF. Zentrale Aufgabe des QM Support-Teams ist die Begleitung von Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Rahmen des Qualitätsmanagements (QM) sowie EBIS - Entwicklungsberatung in Schulen.

Stakeholder

Siehe Beteiligte und Betroffene


Standards

Festlegungen zu einer Reihe von Faktoren, die zu erfüllen sind, damit ein Sachverhalt oder Gegenstand einem als anzustrebend gesetzten Zustand entspricht. Standards können das Ideal „maximal“ umreißen (Sollstandard) oder „minimal“ spezifizierte Mindestanforderungen enthalten (Mussstandard; Mindeststandard).



Standards für Evaluation

Evaluation muss selbst Qualitätsstandards genügen. Die Standards für Evaluation zeigen auf, wie Evaluationen qualitätsvoll durchgeführt werden bzw. woran man gute Evaluationen erkennt. Sie sehen vor, dass Evaluationen vier zentrale Qualitätsdimensionen berücksichtigen: die Nützlichkeit für die von der Evaluation Betroffenen und Beteiligten; die Fairness gegenüber allen Involvierten einschließlich Datenschutz und Wahrung persönlicher Rechte; die Durchführbarkeit sowie die Genauigkeit, d.h. die wissenschaftliche Güte.

Die Standards dienen einerseits als Orientierungslinien in der Planung und Durchführung von Evaluationen, andererseits werden sie zur Überprüfung der Qualität von Evaluation im Rahmen von Meta-Evaluationen verwendet. Im deutschsprachigen Raum sind vor allem die Standards der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) maßgeblich. Für die Evaluation in SQA wurden die wichtigsten Standards in einer Checkliste „Wie wird Evaluation seriös und erfolgreich?“ zusammengefasst.

 




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