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K

Kategorie

Kategorie bezeichnet eine Klasse von Merkmalen, die charakteristische Gemeinsamkeiten aufweisen und daher unter Gesichtspunkten zusammengefasst werden, die für den jeweiligen Zusammenhang bedeutsam sind.

Kollegiale Unterrichtsbesuche

Kollegiale Unterrichtsbesuche sind eine Form der Peer-Evaluation, d.h. der Evaluation durch Kolleg/innen. Im Zentrum steht eine – zumeist auf bestimmte Aspekte des Unterrichtsgeschehens fokussierte – (gegenseitige) Unterrichtsbeobachtung.



Kommunikative Validierung

s. Validierung


Kompetenz

Kompetenz meint das Wissen, das Können und das Wollen von Individuen, hat somit auch sehr viel mit Haltung und Einstellungen zu tun. Der Kompetenzbegriff deckt ein breites Spektrum ab. Er meint fachliche Kompetenz im Sinne fundierter Allgemeinbildung und überfachliche Kompetenzen wie etwa Kommunikations- oder Problemlösefähigkeit. Er umfasst Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, die Orientierung an einem tragfähigen Wertesystem und auch die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Lernen jetzt und in Zukunft zu übernehmen.

Kriterium

Ein Kriterium ist ein Kennzeichen, ein unterscheidendes Merkmal, das es grundsätzlich erlaubt, einer Sache/Person/Institution eine bestimmte, oft noch ziemlich allgemein formulierte Eigenschaft zuzusprechen. Qualitätskriterien meinen daher jene Merkmale, die es rechtfertigen, von einer "guten" Sache/Person/Institution zu sprechen (z.B. von "guter Schule", "gutem Unterricht"). Sie sagen jedoch noch nichts darüber aus, ob in einem bestimmten Fall auch tatsächlich Qualität gegeben ist; dies lässt sich erst anhand der Qualitätsindikatoren feststellen.

Kritische/r Freund/in

Der Begriff „Kritische/r Freund/in“ bezeichnet eine nicht unmittelbar am Geschehen beteiligte, externe Person, die dabei helfen soll, „blinde Flecken“ in der Wahrnehmung der jeweiligen Akteur/innen aufzuhellen sowie Denk- und Handlungsalternativen zu eröffnen. Eine geeignete Person sollte in keinem hierarchischen Verhältnis zu den Akteur/innen stehen, von diesen selbst ausgewählt sein und somit das Vertrauen und die Akzeptanz möglichst vieler Beteiligter genießen. Gleichzeitig soll sie ausreichend Distanz zum Geschehen und zu den handelnden Personen haben, um die Dinge jederzeit „von außen“ betrachten zu können. Sozialkompetenz und ein gewisses Maß an Sachkenntnis sind Grundvoraussetzung.