SQA-Glossar


Glossar

Browse the glossary using this index

Special | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | ALL

Page:  1  2  (Next)
  ALL

E

EBIS

EBIS - Entwicklungsberatung in Schulen ist eine Unterstützungsmaßnahme des BMBWF und der Pädagogischen Hochschulen für Schulentwicklung im Sinne von SQA. Sie verfolgt das Ziel, das Angebot an externer Begleitung und Beratung von Schulen zu erweitern und die Kompetenz der Berater/innen auf der Basis eines Kompetenzprofils und berufsethischer Grundlagen zu sichern und weiterzuentwickeln. Berater/innen, die die geforderten Bedingungen erfüllen, können sich in die Liste der EBIS-Berater/innen eintragen lassen, die vor allem Schulen zur Orientierung dienen soll.


EBIS-Berater/in

EBIS-Berater/innen erfüllen ein vom BMBWF partizipativ erarbeitetes Kompetenzprofil und bekennen sich zu berufsethischen Grundlagen. Aufgrund ihrer Beratungs- und Sachkompetenz können sie Arbeits- oder Steuergruppen, Lehrer/innenteams oder ganze Kollegien bei der Planung und Durchführung von Entwicklungs- und Kommunikationsprozessen unterstützen. Finanzierung und organisatorische Abwicklung von Beratung/Begleitung von Schulen erfolgen im Regelfall über die Pädagogischen Hochschulen. Das Kompetenzprofil hat sich auch als Orientierungshilfe bei der Erarbeitung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Pädagogischen Hochschulen bewährt.


Effektivität

Effektivität meint die Wirkungskraft, besonders im Sinne der Eignung gesetzter Maßnahmen zur Zielerreichung (s. auch Ziele).


Effizienz


Effizienz meint die Wirksamkeit, besonders im Sinne des Verhältnisses von Ressourceneinsatz und erzielter Wirkung.


Entwicklungsplan (EP)

Entwicklungspläne (EP) sind Arbeitsinstrumente für systemische, koordinierte Qualitätsentwicklung bzw. Qualitätssicherung. EP sind vorwiegend analytisch, ziel- und ergebnisorientiert; sie haben eine vorgegebene, verbindliche Grundstruktur, für die es entsprechende Leitfragen gibt, die den Erarbeitungsprozess unterstützen sollen. Sie bilden die wichtigste Grundlage für die Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche. Gleichzeitig sind sie Beleg für qualitätsvolle Arbeit im Sinne der Rechenschaftslegung gegenüber der Öffentlichkeit.


Entwicklungsplan Ebene Region

Regionalentwicklungspläne sind Arbeitsinstrumente für systemische, koordinierte Qualitätsentwicklung bzw. Qualitätssicherung. Sie haben eine verbindlich vorgegebene Grundstruktur, für die es entsprechende Leitfragen gibt, die den Erarbeitungsprozess unterstützen sollen. Sie werden jährlich aktualisiert, an die nächste Führungsebene übermittelt und bilden die Grundlage für die Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche.

Entwicklungsplan Ebene Schule

Entwicklungspläne (EP) auf Schulebene sind Arbeitsinstrumente für systemische, koordinierte Qualitätsentwicklung bzw. Qualitätssicherung. Sie werden jährlich aktualisiert, unabhängig davon, wie lange die Bearbeitung der gewählten Themen dauert und spätestens nach Schulbeginn im Herbst an die Schulaufsicht übermittelt. Der EP hat eine verbindlich vorgegebene Grundstruktur, für die es entsprechende Leitfragen gibt, die den Erarbeitungsprozess unterstützen sollen. Er bezieht sich auf zwei Großthemen, von denen eines von der Schule frei wählbar ist. Diese Fokussierung soll es den Schulen ermöglichen, mit ihren Zielen und Maßnahmen in die Tiefe zu gehen, d. h. die Schüler/innen damit tatsächlich zu erreichen. Der EP dient als Grundlage für Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche (BZG) zwischen Schulaufsicht und Schulleitung.


Evaluation

Evaluation meint die systematische Untersuchung und Bewertung eines Gegenstands auf der Basis empirischer, d.h. erfahrungsbasierter Informationen in der Absicht, seine Qualität und seinen Nutzen sicherzustellen und weiterzuentwickeln. Mit „Gegenstand“ sind die Rahmenbedingungen, Prozesse und Produkte/Ergebnisse bzw. Wirkungen im schulischen Bereich gemeint. Evaluation ist nutzungsorientiert: Sie soll die Praxis unterstützen und handlungsrelevante Ergebnisse hervorbringen. Sie ist Teil der Qualitätsspirale.

Evaluation kann formativ, also prozessbegleitend, oder summativ, im Nachhinein, erfolgen; je nach Auftraggeber/innen und Durchführenden spricht man von interner und externer bzw. von Selbstevaluation und Fremdevaluation. Evaluation bedient sich verschiedenster Evaluationsmethoden und Instrumente – von denen der häufig eingesetzte Fragebogen nur eines ist. Um wirksam zu sein, muss Evaluation einige Mindestanforderungen erfüllen. Siehe auch Standards für Evaluation.



Evaluationsinstrumente

Evaluationsinstrumente sind die konkreten Werkzeuge, mit denen die Evaluationsmethoden umgesetzt werden, also z.B. Fragebögen, Erhebungsraster, Interview- oder Beobachtungsleitfäden etc. Sie müssen immer in Beziehung zur gewählten methodischen Vorgangsweise gesetzt werden.

s. auch Evaluationsmethoden



Evaluationsmethoden

Unter Evaluationsmethoden verstehen wir Herangehensweisen, die es Einzelpersonen und Schulen ermöglichen, vielfältige Daten unterschiedlicher Tiefe und Reichweite über die Qualität von Schule und Unterricht zu erhalten. Gängige Erhebungsmethoden sind: Schriftliche und mündliche Befragung, Beobachtung, nonverbale/kreative Methoden mit gestalterischer Komponente sowie die Sammlung, Aufbereitung und Analyse bereits vorliegender Daten und Dokumente.

s. auch Evaluationsinstrumente




Page:  1  2  (Next)
  ALL