SQA-Glossar


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S

SQA-Partner/innen-Netzwerk

Mitglieder des SQA-Partner/innen-Netzwerks liefern Themen, Materialien und Beispiele für die inhaltliche Gestaltung von Unterricht und Schule. Sie bieten nützliche thematische Anregungen und Unterstützung im Rahmen der Entwicklungsplanarbeit.


SQA-Schulkoordinator/in

SQA-Schulkoordinator/innen unterstützen die Schulleiter/innen bei der operativen Umsetzung von SQA am Schulstandort und übernehmen dabei Teilverantwortung. Die strategische Verantwortung für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an der Schule sowie die Vertretung der Schule für Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche (BZG) mit der Schulaufsicht liegen beim/bei der Schulleiter/in; sie sind grundsätzlich nicht delegierbar. Die Auswahl der SQA-Schulkoordinator/innen erfolgt durch den/die Schulleiter/in, der/die auch das konkrete Aufgabenprofil mit ihm/ihr vereinbart; beides geschieht sinnvollerweise in Abstimmung mit dem Lehrer/innen-Kollegium.


SQA: QM Support-Team

SQA: Das QM Support-Team leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern, Schulleitungen und Schulaufsicht in den Bereichen Unterrichts- und Schulentwicklung. Es unterstützt damit die Umsetzung bildungspolitischer Anliegen des BMBWF. Zentrale Aufgabe des QM Support-Teams ist die Begleitung von Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Rahmen des Qualitätsmanagements (QM) sowie EBIS - Entwicklungsberatung in Schulen.

Stakeholder

Siehe Beteiligte und Betroffene


Standards

Festlegungen zu einer Reihe von Faktoren, die zu erfüllen sind, damit ein Sachverhalt oder Gegenstand einem als anzustrebend gesetzten Zustand entspricht. Standards können das Ideal „maximal“ umreißen (Sollstandard) oder „minimal“ spezifizierte Mindestanforderungen enthalten (Mussstandard; Mindeststandard).



Standards für Evaluation

Evaluation muss selbst Qualitätsstandards genügen. Die Standards für Evaluation zeigen auf, wie Evaluationen qualitätsvoll durchgeführt werden bzw. woran man gute Evaluationen erkennt. Sie sehen vor, dass Evaluationen vier zentrale Qualitätsdimensionen berücksichtigen: die Nützlichkeit für die von der Evaluation Betroffenen und Beteiligten; die Fairness gegenüber allen Involvierten einschließlich Datenschutz und Wahrung persönlicher Rechte; die Durchführbarkeit sowie die Genauigkeit, d.h. die wissenschaftliche Güte.

Die Standards dienen einerseits als Orientierungslinien in der Planung und Durchführung von Evaluationen, andererseits werden sie zur Überprüfung der Qualität von Evaluation im Rahmen von Meta-Evaluationen verwendet. Im deutschsprachigen Raum sind vor allem die Standards der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) maßgeblich. Für die Evaluation in SQA wurden die wichtigsten Standards in einer Checkliste „Wie wird Evaluation seriös und erfolgreich?“ zusammengefasst.

 



T

Triangulation

Triangulation ist ein Begriff aus der Landvermessung, der in die Sozialforschung und damit auch in die Evaluation Eingang gefunden hat. Triangulation hilft, Evaluationsergebnisse noch differenzierter und fundierter zu machen, indem Fragestellungen unter verschiedenen Gesichtspunkten bearbeitet und betrachtet werden und die Ergebnisse dann zusammengeführt und in Beziehung zueinander gesetzt werden: Also z.B. verschiedene Betroffene und Beteiligte zu einer Sache zu befragen, verschiedene Methoden und Daten (Befragung, Beobachtung, Dokumentenanalyse) zu verwenden oder auch eine Erhebung durch verschiedene Personen durchführen zu lassen. Ein klassisches Beispiel für Triangulation ist das Schulfeedback-Instrument für Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern/Erziehungsberechtigte in SQA online.



U

Unterrichtsentwicklung (UE)

Unterrichtsentwicklung meint die Gesamtheit aller Konzepte und Maßnahmen, die von den Lehrenden einer Schule partizipativ entwickelt, gesetzt und evaluiert werden, um die Qualität der Lernbedingungen, Lernerfahrungen und Leistungen der Schüler/innen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Nachhaltige Wirkung kann UE nur im Zusammenspiel mit Organisationsentwicklung und Personalentwicklung entfalten (vgl. auch Schulentwicklung).

V

Validierung, kommunikative Validierung

Mit Validierung ist ein wichtiger Qualitäts- und Fakten-Check in der Analyse und Interpretation von Evaluationsergebnissen gemeint, in dem (vorläufige) Befunde einer Evaluation auf ihre Plausibilität und Gültigkeit (Validität) überprüft werden: Haben wir das wirklich so gesagt/gemeint? Ist etwas missverstanden worden? Oder sind die Ergebnisse zwar vielleicht da und dort ein bisschen überraschend, aber durchaus plausibel?

Meist werden dazu verschiedene Stakeholder einbezogen, die ihre jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven einbringen: im schulischen Kontext für gewöhnlich auf jeden Fall die von der Evaluation betroffenen Lehrpersonen, je nach Fokus der Evaluation gegebenenfalls auch Schüler/innen, Eltern und andere Betroffene und Beteiligte. Die Validierung findet meist mündlich statt im Rahmen einer Besprechung, einer Auswertungskonferenz oder eines Validierungsworkshops. Dies nennt man „kommunikative Validierung“.



Z

Ziele

Erfolgversprechende Entwicklungspläne formulieren ausschließlich konkrete, SMARTe Ziele: Specific (personenbezogen, nicht allgemein), Measurable (messbar, aber nicht unbedingt quantifizierbar im strengen Wortsinn), Acceptable (mit ausreichender Akzeptanz versehen), Realistic (machbar) und Timely (mit erreichbarer Fristsetzung).


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