Dialogische Führung

Dialogische Führung nimmt die Individualität des einzelnen Menschen als Potenzial wahr, ohne sich selbst und seine eigene Verantwortung hintan zu stellen. Sie ist eine Kommunikationsform in konkreten Führungssituationen, in der sich die Beteiligten gegenseitig helfen, eigene Einsichten und Initiativen in Veränderungsprozessen zu entwickeln. Ziel ist es, innerhalb eines vorgegebenen Grobrahmens zu einer von beiden Seiten akzeptierten Vereinbarung zu kommen. Dialogische Führungsgespräche sind von einem Klima grundsätzlicher Wertschätzung für Persönlichkeit und Expertise des Gesprächspartners/der Gesprächspartnerin geprägt. Das jeweilige Gegenüber mit all seinen Zugängen und Haltungen ernst zu nehmen und gleichzeitig im Sinne einer systemischen Haltung sich selbst als Führungskraft ernst zu nehmen und zu wissen, wo das eigene Wollen, das eigene Können und jenes der eigenen Organisation liegen, ermöglicht eine „symmetrische“ Begegnung/einen „symmetrischen“ Dialog. – Siehe auch BMBWF-Leittext Dialogische Führung.

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