Themen dieses Kurses

  • Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche (BZG) sind ein zentrales Element des Qualitätsmanagements. Sie erfolgen periodisch zwischen Schulaufsicht und Schulleitung.

    BZG sind wichtige Führungsinstrumente. In ihnen zeigen sich dialogische Führung und Vereinbarungskultur. Sie sind von einem Klima grundsätzlicher Wertschätzung für Persönlichkeit und Expertise des Gesprächspartners/der Gesprächspartnerin geprägt.

    Gleichzeitig ist klar, dass es Führungs- und Controllingverantwortung gibt: Die jeweilige Führungsperson ist „Hüter/in“ der gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowie der Umsetzung bundesweiter/regionaler Interessen und Themenvorgaben.

    Die Verbindlichkeit des BZG wird durch Unterzeichnung der schriftlich festgehaltenen Vereinbarungen hergestellt. Bei Änderungsbedarf wird eine Überarbeitungsschleife zwischengeschaltet.

    Grundsätzlich handelt es sich bei den BZG um Gespräche zwischen Führungspersonen (Schulleitung und Schulaufsicht). In jenen Fällen, in denen sinnvoller Weise mehrere Personen am Gespräch teilnehmen, gilt: Die Vereinbarungen sind Sache der Führungspersonen.

    Die BZG folgen einer vorgegebenen Struktur. Grundlage und Ausgangspunkt der BZG sind die Entwicklungspläne sowie weitere relevante Unterlagen.

    BZG sollen idealerweise einmal jährlich stattfinden. Falls es die gegebenen Mengenverhältnisse (die Anzahl der Schulen, die eine Schulaufsichtsperson zu verantworten hat) erfordern, kann eine angemessene Rhythmisierung der BZG vorgenommen werden.