Themen dieses Kurses

  • Allgemeines

    SQA ist eine pädagogische Qualitätsinitiative. D. h. alle Maßnahmen sind letztlich darauf ausgerichtet, Qualität und Ergebnisse des Lernens und Lehrens an Schulen sicherzustellen und weiterzuentwickeln. SQA muss bei den Schüler/inne/n „ankommen“!

    Ob es uns gefällt oder nicht – wir müssen in diesem Bereich aktiv werden. Nationale und internationale Untersuchungen zeigen, dass Österreich große Anstrengungen unternehmen muss, um die Grundkompetenzen bei allen Schüler/inne/n abzusichern. Denn noch immer ist es so, dass Bildung, Beruf, Einkommen oder die Herkunftsgeschichte der Eltern den Bildungserfolg maßgeblich beeinflussen.

    Es gibt also gute Gründe, sich mit Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung auseinanderzusetzen. Dafür ist SQA Methode und Werkzeug – und nicht „noch eine“ inhaltliche Anforderung der Behörden. Es soll den handelnden Personen helfen, das, was sie ohnehin zu tun haben, möglichst systematisch, ökonomisch und erfolgsorientiert anzugehen. Nichts Neues also, aber noch nicht überall Routine!

    Damit SQA erfolgreich ist, braucht es…

    • Eigeninitiative & Kreativität der handelnden Personen bei der Ausschöpfung der Gestaltungsmöglichkeiten unter den bestehenden gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.
    • eine wertschätzende Grundhaltung aller handelnden Personen im Schulsystem, d. h. die grundsätzliche Annahme, dass das jeweilige Gegenüber willens ist und über die Expertise verfügt, die Aufgaben in seinem/ihren Verantwortungsbereich bestmöglich zu erfüllen. Heißt auch: beim Gelingen bzw. Gelungenen beginnen!
    • gleichzeitig Mut zum Hinschauen, zur Überprüfung der Wirkungen eigenen Handelns – also zur Übernahme von Ergebnisverantwortung.
    • Bereitschaft zu Teamarbeit, zu gemeinsamer Analyse, Zielsetzung, Planung und Umsetzung.
    • „dialogische Führung“: Führungsverantwortung wird anerkannt und auf den verschiedenen Ebenen des Schulsystems wahrgenommen. „Dialogisch“ meint das Vereinbaren von Zielen und Erfolgskriterien im Gespräch zwischen den Führungsebenen. Weisungen sind nur der letzte Ausweg!
    • „Ownership“ und Partizipation: Gelebte Qualität kann nicht verordnet werden, sie wächst aus der Überzeugung von Menschen, die ein Ziel verfolgen, das sie als ihr eigenes betrachten. Dafür braucht es Dialog, Auseinandersetzung, Transparenz und – Zeit.
    • und last but not least Humor in allen Lebenslagen – notfalls auch von der schwarzen Sorte.

    Vor allem kommt es also auf Haltung und Einstellungen von Menschen an. Diese ändern sich in der Regel nur langsam. SQA verfolgt also ein Ziel, dem wir uns ganz sicher nicht linear und nur schrittweise annähern können – letzteres aber mit aller Entschlossenheit! Manche nennen das Gelassenheit…