Themen dieses Kurses

  • Allgemeines

    EP - Entwicklungspläne: Gesamttext als Download

    Entwicklungspläne (EP) sind ein zentrales Element von SQA – Schulqualität Allgemeinbildung. Sie sind zugleich Planungsinstrumente und Belege für Qualitätsentwicklung/Qualitätssicherung im Sinne der Rechenschaftslegung. Jährlich fortgeschrieben,  nehmen sie jeweils eine Perspektive von mehreren Jahren in den Blick und konkretisieren – basierend auf einer Analyse des Ist-Standes – Ziele, Maßnahmen und Indikatoren für das folgende Schuljahr. Entwicklungspläne sind auf allen Ebenen vorwiegend analytisch, ziel- und ergebnisorientiert. Schlankheit und Wirksamkeit der Entwicklungspläne sind oberstes Gebot.

     

    Der Entwicklungsplan orientiert sich an der Qualitätsspirale. Er hat eine verbindliche Grundstruktur, zu der es orientierende Hinweise gibt. Die Einhaltung dieser Grundstruktur ist für die Zusammenschau der EP z. B. auf Landes- und Bundesebene unerlässlich.

    Ein Entwicklungsplan enthält:

    • Themen (Schulen: mindestens zwei)
    • Zielbilder
    • Rückblick und Ist-Stand-Analyse (inkl. Einbeziehung externer und interner Daten)
    • Ziele und Maßnahmen für die folgende Periode (Schul-EP: Schuljahr), inkl. Zeithorizont, Verantwortlichkeiten, Erfolgsindikatoren & Angaben zur Evaluation der Maßnahmen
    • Maßnahmen zur Personalentwicklung & Fortbildungsplanung
    • Angaben zur Organisation des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses

    Der Entwicklungsplan ist Grundlage und Ausgangspunkt für das Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräch (BZG); wobei in der Regel folgendes Grundmuster eingehalten wird:

    1. Der EP wird erarbeitet und an die nächsthöhere Ebene übermittelt (z. B. Schul-EP an PSI bzw. in AHS an LSI).

    2. Das BZG zwischen den Führungspersonen beider Ebenen findet statt (z. B. zwischen Schule und Schulaufsicht, Schulaufsicht und Abteilungsleitung im BMB).

    Mehr zum Ineinandergreifen von Entwicklungsplänen und Bilanz- und Zielvereinbarungsgesprächen lesen Sie im Bereich SQA-Leitfaden.

    Mehr zum Thema lesen Sie im Rundschreiben 6/2016.